09.09.2012 – San Diego Sightseeing

by in California 2012, San Diego

Den Tag heute starteten wir nicht wie gewohnt im Dennys, sondern im Olive Café am Mission Beach. Zur Vorstory…

Das Olive Café wurde uns von einem Kollegen empfohlen, der ein Semester in San Diego studiert hatte. Dem Tipp gingen wir natürlich nach und wir fuhren so gegen 10 Uhr zum Mission Beach. Das Café lag ein bisschen nördlicher und war in einer Seitenstrasse. Zum Glück gab es hinter dem Café ein riesiger Parkplatz (dort war auch eine Sport- und Hafenanlage), doch leider waren ALLE vergeben!  Zusätzlich waren auch die ganze Zeit ein Dutzend andere Autos verzweifelt am suchen. Es erinnerte mich wieder an die San Francisco Parkplatzsuche -.-! Naja, wir fuhren mehrmals die ganze Anlage herauf und hinab, versuchten es dann bei der Hauptstrasse noch einmal und fuhren wieder auf den grossen Parkplatz. Schlussendlich fuhr genau vor unserer Nase jemand raus und wir hatten das Parkfeld! Yeessssssss, manchmal muss man einfach Glück haben ;).
Im Olive Café angekommen, erwartete uns eine idyllische und entspannte Atmosphäre. Wir sassen an einem zweier Tisch im Freien und bekamen die Karte. Bestellen musste man an der Theke im Café selbst. Wir gönnten uns je einen Iced Tea und das Sandwich „Eddie Would Grow“ :). Es war sozusagen mehr ein Brunch als ein Frühstück. Jedenfalls superlecker! Wir besprachen dabei die weitere Erkundung von San Diego und einigten uns zuerst nach Point Loma und dann in den Balboa Park zu fahren.

In Point Loma angekommen, fuhren wir als aller erstes an die Spitze davon. Es bietet einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und das Meer, da es die höchste Erhebung in San Diego ist. Darum wurde Point Loma als Standort für den Leuchtturm ausgewählt. Wir sahen uns Leuchtturm an (man konnte sogar rein) und schlenderten durch das Museum. Der Ausblick auf San Diego war leider ein bisschen trüb, da das Wetter nicht ganz mitmachte. Auch auf Point Loma ist das  Cabrillo National Monument, welches an den San Diego Entdecker Juan Rodriguez Cabrillo erinnert, der damit sozusagen für Kalifornien den Grundstein legte. Bei der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Fort Rosencrans National Cemetery, was sehr eindrücklich war!

Nun gings zum Balboa Park, einer 5 Quadratkilometer grossen Grünanlage mit Museen, kulturellen Einrichtungen und verschiedensten Gebäuden. Simone wollte unbedingt ins Museum of Photographic Arts und so parkierten wir, liefen an einem öffentlichen Open-Air Orgelkonzert vorbei zum Visitor Center. Dort erklärte uns ein älterer Herr was es so im Park zu sehen gäbe und zeichnete dies auf der Karte ein. Gleich um die Ecke war das gesuchte Museum und nach einem Eintritt von $8 sahen wir uns das Ganze mal an.

Nach dem Museum liefen wir Richtung Schmetterling Garten. Viel gab es nicht zu sehen, ausser einer riesigen Truppe, alle mit Kameras bewaffnet, die verschiedenste Leute (Statisten) ablichteten. Es war ein Fotokurs und recht interessant zu beobachten :D. Simone jagte ca. eine Viertelstunde den zwei einzigen Schmetterlingen nach und bekam eine sogar vor die Linse :). Nachdem gings weiter vorbei am Brunnen, dem botanischen Garten und dem Museum of Man. Leider war letzteres schon geschlossen, dann halt an einem anderen Tag! Um die restliche Zeit zum Abendessen zu überbrücken machten wir noch einen spontanen Abstecher zum Old Town.

Old Town ist ein kleiner Stadtteil der historische Gebäude, Restaurants, einen Park, kleinere Läden und einen Markt beherbegt. Nachdem wir parkiert haben, trotteten wir durch den Markt und sahen uns die alten Häuser im mexikanischen Stil an. Mariachis spielten auf der Strasse und es roch nach Tacos. Man fühlte sich fast wie in Mexiko :). Nach dem kurzen Ausflug war es so weit. Unsere Mägen knurrten und wir machten noch ein versuch bei Hodad’s Burger, dem besten Burgerschuppen in San Diego.

Wie gestern, befand sich eine Warteschlange vor dem Restaurant. Ein paar Leute weniger, doch für 17.45 Uhr war es schon eine recht lange Warteschlange :-/. Naja egal, da mussten wir durch und die Musik einer Strassenkünstlerin verkürzte die Wartezeit enorm. Es ging dennoch flotter als gedacht voran und schon waren wir drinnen. Wow, alle Wände waren mit Autokennzeichen bepflastert und man konnte sogar in einem alten VW Bus essen :D. Wir haben uns aber für einen Tisch entschieden und bestellten ein lokales Amberbier, Coke, ein Blue Jay Burger und ein Double Bacon Cheeseburger. Das Bier wurde in einem Konfitüre Glas serviert und 5 Minuten später kamen auch die Burger, was für Dinger! Hier noch im Vergleich zu meinem Maul ;). Best burger in our life!

Mit vollem Magen schleppten wir uns noch irgendwie ans Meer (ja okay, es war ja nur 100 Meter entfernt) und schauten uns noch den Surfern im Sonnenuntergang zu…

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